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Mit 3 Beispielen, warum das Handy zuhause bleiben sollte Indymedia >>

 

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10.06.17, De Maizière will Zugang zu WhatsApp-Nachrichten Frankfurter Allgemeine Zeitung >>

 

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01.06.17, Big Data Healthcare: Risiko-Faktor Arbeitsunfähigkeit arbeitsunrecht in deutschland >>

 

24.05.17, Senat hebelt Bürgerwillen aus Elbe Wochenblatt >>

 

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Rettet den Volksentscheid! anna elbe
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anna elbe und die Seefahrtsschule

Zur alten Website

 

Informationen zu: Heinepark und Heine-Villa

Aufreger:
Privatisierung öffentlicher Parkanlangen (Landschaftsschutzgebiet) • Perlenkette 2. Reihe

Auslöser für die Umgestaltung: Informationen zu Rainville-Appartements
(HInweis: zur Zeit der Seefahrtschule hieß die Heine-Villa "Villa Conrad" und wird hier auch teilweise so genannt)

Bildergalerie

 

Hier können Sie am Wasser und im EIGENEN Park wohnen!

Die Heine-Villa heißt jetzt Villa Therese und macht*s möglich.

17. März 2017

Heine-Villa

Heine-Villa - 09.05.10, Foto: anna elbe

Heine-Villa

Heine-Villa - 23.07.16, Foto: anna elbe

Wer 285 oder gar 370 qm zum Wohnen braucht und sich nicht schämt, bekommt hier das Angebot auch den öffentlichen Heine-Park sein Eigen zu nennen.

In zwei Wohnungen wurde die Heine-Villa aufgeteilt, liegt jetzt, wenn man den Anzeigen bei Immonet Glauben schenkt am Wasser und hat einen EIGENEN Park!

Außerdem steht sie unter Denkmalschutz. Auch das ist bei den Anzeigen so angegeben.

Denkmalschutz als Aufwertung?

Als Schutz vor zerstörerischem Umbau diente er hier auf jeden Fall nicht. Die Heine-Villa ist inzwischen nicht wiederzuerkennen. Auf der Website des Denkmalschutzamtes wird allerdings noch immer die alte Heine-Villa gezeigt: zwischen Bäumen im Herbstlaub, ohne Wintergarten und Balkone, idyllisch von der Herbstsonne beleutet. Siehe

Wir fragen uns, ob wohl noch die alten Fliesen im Inneren erhalten sind.

Vorallem aber fragen wir uns, wie es sein kann, dass aus städtischem Eigentum Wohnungen mit 285 bzw. 370 qm Grundfläche entstehen können, die für 6.900 und 7.900 € Kalt-Miete im Monat vermiete werden.

Wir hatten gar nicht gewusst, dass es eine Wohnungsnot der Extra-Reichen in Altona gibt.

 

Anzeige "Im eigenen Park" zum Artikel Immonet, 17.03.2017

Anzeige "Liegt am Wasser" zum Artikel Immonet, 17.03.2017

Sollten die Anzeigen aus dem Internetportal verschwunden sein, freuen wir uns über eine Nachricht. Die Anzeigen liegen uns als PDF-Dateien zur Einsicht vor. Ebenso die Website des Denkmalschutzamtes mit Foto.

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Heine-Villa verkauft?

Leider nicht so leicht herauszufinden.

2. März 2017

Heine-Villa

Heine-Villa - 22.02.11

Vor einiger Zeit schon erreichte uns das Gerücht, dass die Heine-Villa, die bisher städtisches Eigentum war, verkauft worden sei.

Lässt sich der aufwändige und denkmalschutzwidrige Umbau so erklären?

Leider konnten wir bisher nicht herausfinden, ob die Gerüchte stimmen.

Demnach jedenfalls soll die Villa dem Eigentümer der Rainville-Appartements dazu geschlagen worden sein.

Über Hinweise dazu freuen wir uns sehr!

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Heine-Villa: ein Fotovergleich

Was vom Denkmalsschutz übrig bleibt ...

13. September 2016

Leider konnten wir nicht immer an die Orte gelangen, vonen denen die alten Fotos stammen. Hier ist öffentlicher Grund privatisiert worden, die Rainville Appartments versperren Weg und Blick.

Heine-Villa ohne Umbau

Heine Villa von Parkseite - 21.11.10

Heine-Villa Glaskastenanbau

Von Parkseite - 12.09.16

Heine-Villa ohne Umbau

Heine Villa vom Park - 22.02.11

Heine-Villa Glaskastenanbau

Vom Park- 12.09.16

Heine-Villa ohne Umbau

Heine Villa vom Park - 22.02.11

Heine-Villa Glaskastenanbau

Vom Park- 12.09.16

Heine-Villa ohne Umbau

Heine Villa vom Park - 30.03.11

Heine-Villa mit Glaskasten

Vom Park- 12.09.16

Heine-Villa ohne Umbau

Heine Villa von Straßenseite - 21.11.10

Heine-Villa Glaskastenanbau

Von Straßenseite - 12.09.16

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Heine-Villa: Denkmalschutz - nachgefragt

Das Denkmalschutzamt ist informiert - und findet nichts dabei.

12. Mai 2016

Heine-Villa

Welches Gebäude mag das sein? - 08.05.2016

Heine-Villa

Heine Villa vor Umbau - 01.01.15

Auf unsere Nachfrage beim Denkmalschutzamt bekommen wir zu Antwort, dass die Heine-Villa bereits irgendwann einmal einen Wintergarten gehabt hätte. Warum dies nicht in moderner Formsprache möglich sein solle?

Es würde schließlich nicht in die Substanz eingegriffen werden.

Ein Foto von der Villa mit Wintergarten liege dem Amt nicht vor.

Unser Einwand, dass der Wintergarten gegen das Prinzip des Denkmalschutzes verstoße, da durch diese Moderne das Denkmal verfälscht würde, wird nicht entkräftet. Eine Aufzählgung einiger Gebäude, die trotz Denkmalschutz in ähnlicher Weise "behandelt" wurden, soll als Rechtfertigung dienen: "Wenn durch den Wintergarten das Denkmal 'verfälscht' wird, dann gilt das auch für die Seefahrtsschule, die Viktoria-Kaserne, die alte Mälzerei an der Elbchaussee, um in Altona zu bleiben bei der Aufzählung von Denkmälern, die einen modernen Anbau erhalten haben bzw. erhalten werden."

Jetzt ist das Gerüst weg und mit ihm die Planen, die die Heine-Villa verhüllten. Zu Tage kommt, dass außer dem Wintergarten auch zwei Balkone "angebaut" werden. Die weißen Fensterrahmen, die der Villa ein Gesicht gaben, wurden durch plump aussehende, dunkelbraunen ersetzt.

Für die Austritte auf die Balkone wurden die Fenster nach unten hin vergrößert. Die vertikale "Stucklinie" in der Fassade wurde so durchbrochen. Das ist KEIN Eingriff in die Substanz?

Anders entschied das Denkmalschutzamt beim "Reichardt-Block" in Bahrenfeld: "Die Idee, aufgeständerte Balkone vor die Fassaden zu stellen, hat der Altoba inzwischen aufgegeben." Allerdings: "Die Aufstockung der Dachböden, um 80 neue Wohnungen zu schaffen, will das Denkmalschutzamt zulassen, obwohl auch sie die Fassade verändern würde." Siehe taz, 30.04.16

Die Heine-Villa ist unserer Ansicht nach nicht wieder zu erkennen. anna elbe fragt sich, wozu in Hamburg überhaupt ein Denkmalschutzamt existiert.

Benedikt Erenz brachte es letztes Jahr im Juli in der Zeit auf den Punkt: "Die Speicherstadt soll Weltkulturerbe werden. Eine Farce: Die Hamburger ruinieren seit Jahrzehnten ihr architektonisches Erbe." und "Die Denkmalswürde eines Hauses bemisst sich, wenig überraschend, nach Rendite pro Quadratmeter."

Kann das weg? Architektur und Abriss in Hamburg zum Artikel Zeit Online, 06.07.2015

Heine-Villa ohne Umbau

Heine Villa neue Fenster - 12.05.15

Heine-Villa Glaskastenanbau

Mit ursprünglichen Fenstern - 01.01.15

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Denkmal! Schutz?

Die "Heine-Villa" steht unter Denkmalschutz. Wie ist der Glasanbau mit Denkmalschutz vereinbar?
anna elbe ist entsetzt.

18. April 2016

Heine-Villa

Die Heine-Villa steht unter Denkmalschutz. Dennoch: Umbau mit Glaskasten - 17.04.2016

Benedikt Erenz schrieb im Juli 2015 in der Zeit: "Denkmalschutz in Hamburg. Das ist eine traurige Komödie." Und: "Die Denkmalswürde eines Hauses bemisst sich, wenig überraschend, nach Rendite pro Quadratmeter."

Eigentlich haben wir dem nichts hinzuzufügen.

Interessant wäre: Wem gehört die Villa jetzt? Bis vor kurzem war sie noch Eigentum der Stadt.
Wenn jemand etwas darüber weiss, gern eine Mail an uns (auch verschlüsselt möglich).

Eine Nachfrage zu dem Umbau hat anna elbe beim Denkmalschutzamt bereits gestellt.

Und noch Hinweis: Bei den Gründerzeithäusern Breite Straße wird diese Komödie etwas anders gespielt: Man weigerte sich, die Häuser unter Denkmalschutz zu stellen und obgleich die Behörde den Erhalt forderte, stellten die Grünen einen Antrag auf Abriss ...

Denkmäler Altona, Ensemble "Heine-Park" zur Website Kulturbehörde, 18.04.2016

 

Heine-Villa ohne Umbau

Heine Villa vor Umbau - 01.01.15

Heine-Villa Glaskastenanbau

Denkmalschutz ade - 17.04.16

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Heinepark: Kein Gestrüpp mehr da ...

3. Januar 2015

gepflegter Park

Aussichtsplattform ... - 01.01.15

weisser Klotz

... mit Aussicht - 01.01.15

Wie teuer mag diese Aussichtsplattform gewesen sein? Wer wird sie nutzen? Sie ist direkt hinter der Business-Villa. Und die hat nun einen eigenen Zuweg.

Für das gemeine Volk ist extra ein Baum gefällt worden, damit es einen gesonderten Zugang zum Park bekommen kann. Dieser ist dirket neben dem, der zur Villa führt.

Unter diesen Umständen fragen wir uns, ob das gemeine Volk nach Fertigstellung des Parks noch hinter die Business-Villa treten darf, um den "wunderbaren" Ausblick von der neuen Plattform zu genießen?

gepflegter Park

Blick von dem entstehenden Lusxusbau - 01.01.15

weisser Klotz

Für wen ist das gedacht? - 01.01.15

gepflegter Park

Spielplatz 'Natur in der Stadt' - Foto: 24.05.12

weisser Klotz

Der neue Spielplatz- Natur? Holz! - 01.01.15

"Jeder weiß auch, dass der Park voller Hunde ist und ein Zaun um den Spielplatz seinen Sinn hat." Elbe Wochenblatt, 15.05.2012
" 'Ein Stück Wald mitten in der Stadt', hieß es. Nach Protesten der Eltern versprach die Bezirkspolitik eine öffentliche Beteiligung bei der Umgestaltung." Hamburger Abendblatt, 15.05.2012

Was ist aus dem "Wald mitten in der Stadt" geworden? Wird es einen Zaun geben?

Hatten sich die Eltern den neuen Spielplatz so vorgestellt? Sind sie mit der öffentlichen Beteiligung zufrieden?

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Notiz: "nur" 27 Wohnungen in den Rainville Appartements

16. Oktober 2014

Ursprünglich sollten hier 31 Eigentumswohnungen entstehen - es werden aber nur 27 ...

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Farbanschlag auf die Plangsche Villa im Heinepark - Staatsschutz ermittelt

16. Oktober 2014

FOTO

Plangsche Villa, 16.10.2014 - Foto: anna elbe

FOTO

Plangsche Villa, 16.10.2014 - Foto: anna elbe

Einmal kurz bei NDR 90,3 aufgetaucht, in anderen Medien nicht gefunden: Am 13. Oktober, hieß es dort, sei ein Farbanschalg auf die "Villa im Heinepark"ausgeübt worden. Heute waren wir vor Ort und konnten feststellen, dass dem tatsächlich so war.

Das wird es wohl nicht mehr geben ...

War einmal: Spielplatz im Heinepark

So war es mal - Foto: Tanja Voigt, Mai 2012

Wir fragen uns, warum an dieser Stelle der Staatsschutz ermittelt - warum nicht nebenan, wo auf eigentlich öffentlichem Grund in einem Landschaftsschutzgebiet ein riesiger Wohnklotz für sehr Reiche gebaut wird? Schützt der Staatsschutz nur die Immobilienhaie, oder uns alle, die wir der Staat doch eigentlich sind?

Der ganze Heinepark wird erneuert, ein paar Bäume durften stehen bleiben.

Der Spielplatz, der als "ein Stück Natur in der Stadt" so beliebt war, ist zur Zeit völlig verschwunden.

Ob dort wieder die Büsche wachsen werden, die den Kindern ein Versteckspielen in der Natur ermöglichen? Oder eher eine sterile Playmobil-Welt?
Wir bleiben neugierig ...

Hamburg Team, Projektentwickler für den Luxusbau neben an, beteiligt sich an den Kosten zur "Rekonstruktion" des Parks. Rekonstruktion einer Gestaltung wie sie Anfang des 19. Jahrhunderts einmal war.

Der Denkmalschutz für die Seefahrtsschule musste hart erkämpft werden.

Leider machen diese Fotos nicht wirklich deutlich, wie arg der Raubbau an dem Park hier betrieben wird. Wir wollen sie dennoch nicht vorenthalten:

Heinepark Hamburg

Neuer Weg, neuer Rasen - Foto 16.10.14

Heinepark Hamburg

Neuer Elbhang, neuer Elbblick? - Foto: 31.08.14

 

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Baumfällung vor der Baustelle

25. Feburar 2014

Film Baumfällung für Luxusappartements

Beobachtet am 21. Februar 2014

Dieser Baum wurde in der Elbchaussee, direkt vor den im Bau befindlichen "Rainville-Appartements", gefällt.
Die "Rainville-Appartements" entstehen auf einer Fläche, die bis 2011 noch der Allgemeinheit gehörte und die im heute noch gültigen Bebauungsplan als Landschaftsschutzgebiet gekennzeichnet sind.
Wie Herr Dr. Gütter, Baudezernet von Altona ,auch im Abspann sagt: Ein Bebauungsplan ist Gesetz.

Laut Grüne-Bürgerschaftsfraktion wurden in Hamburg 2012 mehr als doppelt so viele Straßenbäume gefällt wie nachgepflanzt. 2.073 Fällungen standen nur 941 Nachpflanzungen gegenüber.

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Villa Conrad - Heine-Villa steht leer?

11. Juli 2013

Heine-Villa - Villa Conrad

Villa im Landschaftsschutgebiet Heine-Park - 03.07.13

Während die Seefahrstsschule noch stand, hieß sie Villa Conrad. Nun wird sie wieder Heine-Villa genannt.

Im März 2011 war hier die Brand Academy (private Designhochschule) als Zwischennutzung eingezogen. Seit ca. Juni 2012 ist sie in die ehemalige Seefahrtsschule umgezogen.

anna elbe fragt sich, was nun mit der Villa passieren soll.

Gemäß § 9 Hamburgisches Wohnraumschutzgesetz (HmbWoSchG) ist das Leerstehenlassen von Wohnraum über einen Zeitraum von länger als sechs Monaten verboten. (Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum) Siehe

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Baubeginn im Heinepark

18. Juni 2014

Heinepark

Neben dem Zugang für den Businessclub
Ein Zugang für's gemeine Volk - 17.06.14

Heinepark

Von der Zufahrt zum Businessclub
17.06.2014

Heinepark

Spielplatz Donnerspark - 18.06.14

Heinepark

Der Park - 18.06.14

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Baumfällungen im Heine Park

21. Feburar 2014

Baumfällungen im Heine Park

Blick zum Spielplatz - 21.02.14

Baumfällungen im Heine Park

Blick Richtung Plangsche Villa - 21.02.14

Der Spielplatz war so beliebt, weil sich die Kinder dort im Gestrüpp verstecken konnten, sie ein Stück Natur in der Stadt erleben konnten.

Ein paar wenige Bäume stehen dort noch. Das Gestrüpp ist völlig entfernt.

Auch von dem, was an eine Allee für Fußgänger erinnerte, ist nicht viel geblieben.

Baumfällungen im Heine Park

Beim Spielplatz - 21.02.14

Baumfällungen im Heine Park

Heine Park - 21.02.14

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Ankündigung Diskussionsveranstaltung

5. März 2013

Ankündigung Diskussionsveranstaltung

Ankündigung Diskussionsveranstaltung

Am Mittwoch, den 27. März 2013
19:00 Uhr im Kollegiensaal
Rathaus Altona

findet eine Präsentation und Diskussion zum "Vorentwurf" für die Gestaltung des Rest-Heine Parks statt.

Die Rahmenbedingungen hierzu sind längst geschaffen. So steht schon in der Auslobung des Wettbewerbs zu den Rainville-Appartements einiges geschrieben. (s.u.)

Nicht zu vergessen, dass 'Hamburg Team', die Projektentwickler der geplanten Neubauten, Geld für die Gestaltung des Parks zahlten.

Wie Frau Godenschwege, Pressesprecherin des Bezirksamtes Altona, in der Szene Hamburg vom 01.12.2012 ganz richtig sagt: "Pläne kann man mitgestalten, wenn man Geld investiert".

Dennoch glauben wir, dass es wichtig bleibt, die eigene Meinung zum Ausdruck zu bringen.
Deshalb kommt, wenn Ihr etwas dazu wissen wollt!

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Workshop zum Heine-Park

Holzauge sei wachsam!

25. Oktober 2012

Heine-Park

Vor dem Zaun stand bis vor Kurzem ein Häuschen.
Hinterm Zaun fängt der Spielplatz an. Foto: 12.05.12

Am 31. Oktober, 19 Uhr, soll Kollegiensaal im Altonaer Rathaus ein Workshop zur Gestaltung des Heineparks stattfinden.

Stellen Sie dort Fragen!

Im Heinepark sollen Wohnungen für gutbetuchte Menschen entstehen.

Zitat Hamburg Team, Projektenwickler: "In den Erdgeschosszonen sind Terrassen und Gärten anzuordnen, die eine angemessene Privatheit darstellen sollen, ohne dabei den Übergang vom Grundstück zum öffentlichen Raum – insbesondere dem Heine-Park – zu zerstören. Die Planung soll landschaftsarchitektonisch als Teil des Parks wirken, die Öffentlichkeit jedoch nicht an die Gebäude führen." (Quelle: Auslobung, Hochbaulicher Wettbewerb in Hamburg-Altona, Neubau einer Wohnanlage im Bereich der Rainvilleterrasse, April 2011)

Wir möchten jedoch alle die dort hingehen werden, darauf hinweisen, dass die Erfahrungen mit solcher Art der Bürgerbeteiligung sehr enttäuschend sein können.

"Planungswerkstatt" zur Großen Bergestraße - trotz Zustimmung der Bezirksversammmlung im Müll gelandet.

"Mitte Altona": "Eine Beteiligung, die nach Meinung der meisten Gremiumsmitglieder wohl eher Alibi-Charakter habe. Zumal die gesammelten rund 570 Bürgervorschläge in der Regel von der Behörde “abgebügelt” worden seien." (siehe)

"Workshop Goetheplatz": Ikea hat schon 300.000 € für die Gestaltung des Platzes gezahlt und der Bau der Bergspitze wird fast nichts vom Platz übriglassen.

Das eigentliche Anliegen solcher Veranstaltung besteht in der Regel darin,"Kritik weg zu moderieren".

Nebenan befindet sich der Business Club Hamburg. Unsere Vermutung: Es geht kaum darum, den Ort für Spaziergänger und Tagesmütter zu gestalten. Der Ort soll "aufgewertet" werden, damit sich die neuen Anwohner in spe dort wohlfühlen können und die Preise für die Wohnungen stimmen.

Deshalb: Fragen Sie konkret nach, was mit Ihren Wünschen und Anregungen passieren wird - was ganz genau.

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Zaun am Spielplatz abgerissen - vollendete Tatsachen

14. Mai 2012

Zaun wird abgerissen

Der Zaun wird abgerissen, Foto: Tanja Voigt

Die Bezirksversammlung hatte versprochen, dass keine Umbaumaßnahmen stattfinden sollten, ohne mit den Eltern und Tagesmüttern zu sprechen. Es solle gemeinsam geplant werden.

Jetzt wurde der Zaun des Spielplatzes abgerissen - ohne auch nur vorab zu informieren. Auf Anfrage heißt es plötzlich, der Zaun sei morsch. Das war zuvor jedoch jahrelang nicht von Interesse.

"Auch wenn wir keine scheinbar doch bereits entschiedenen Dinge ändern werden, so soll die Öffentlichkeit bitte wissen, wie mit dem Bürger umgegangen wird. Unwahrheiten, Dinge verheimlichen und zum Narren halten." sagt Tanja Voigt. Sie nutzt den Spielplatz regelmäßig.

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Baumfällungen im Heinepark

12. März 2012

Vorher

Häuschen im Heinepark - Foto: Bettina Goebel, 17.07.11

Nachher

Das Häuschen ist weg - Foto: anna elbe, 06.03.12

Nachher

Wo vorher das Häuschen stand - Foto: anna elbe, 06.03.12

"Eine Umsetzung werde [...] voraussichtlich erst in den Jahren 2013/14 möglich sein. Zuvor würden die Planungen mit der Öffentlichkeit diskutiert werden." wird die Sprecherin des Bezirksamts, Kerstin Godenschwege zur Rekonstruktion des Heineparks im Hamburger Abendblatt zitiert (16.01.2012).

Bisher ist die Öffentichkeit nicht dazu gehört worden. Es wurden - wieder einmal - Tatsachen geschaffen:
Das kleine Häuschen im Heinepark ist abgerissen.
Zudem wurden Bäume gefällt und Wildwuchs entfernt.

Sowohl der BUND als auch die Gärtner waren laut Parknutzern irritiert: Die gefällten Bäume waren gesund und mindestens einer hatte einen Durchmesser von ca. 75 cm.

Tanja Voigt, einer Nutzerin des Parks, wurde von den Gärtnern mitgeteilt: "Ja, wir waren auch irritiert, da es so viele Bäume sind und die auch keineswegs krank sind. Haben auch extra ein zweitesmal nachgefragt und müssen die nun fällen."

Englischer Rasen statt ein wenig natürlichem Wuchs?

Neben dem Grundstück ist - zur Zeit noch - ein Spielplatz, der täglich von vielen Kindern genutzt wird. Er ist ein Treff von Eltern, Tagesmüttern und Kindergärten, denn für die Kinder war der Wildwuchs ein Spiele-Paradies.

Wie aus den Beschluss der Bezirksversammlung am 26.01.12 hervorgeht, "steht nunmehr, nach dem Verkauf der angrenzenden Seefahrtschule, die Rekonstruktion des 'alten' Heine-Parks an, …"

Wer hat Interesse daran, den Heinepark zu rekonstruieren? Die Menschen, die den Park nutzen, wurden nicht gefragt und - zumindest die NutzerInnen des Spielplatzes - sind von dieser Idee gar nicht begeistert.

Wir fragen uns: „Qui bono?“ - wem zum Vorteil?:
Ein Spielplatz neben hochwertigen Eigentumswohnungen, das passt nicht. Kinder machen Lärm.
anna elbe äußerte diese Bedenken bereits vor dem Verkauf der Seefahrtsschule. siehe tide TV

Sicher ist, dass die Investoren der "Rainville Appartements" sich an der "Aufwertung" des Heineparks beteiligen. siehe

Der Spielplatz soll verlegt werden - auf die unten liegende Hundewiese.

Quellen:

Verlegung Spielplatz, Gespräche mit BUND, Gärtnern NutzerInnen des Spielplatzes, 07.02.2012

Beschluss der Bezirksversammlung ansehen BZV, 26.01.12

Fragen an die Bezirksversammlung Die Fragen BZV, 26.01.12

Anwohner sorgen sich um den Heine-Park ansehen Hamburger Abendblatt, 16.01.12

 

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Um was es geht

Alles zurück auf 18-Hundert und ein bisschen ...

Stand: 2. März 2017

zubetonierter Parkplatz

Die Treppe zum Park - 11.06.2014

Blick von Elbchaussee auf Susan

Die Treppe zum Park - 03.04.2015

zubetonierter Parkplatz

Spieplatz mit Verstecken - 24.05.2012

zubetonierter Parkplatz

Endlich stört kein Gestrüpp - 21.02.2014

Der Heinepark wurde umgestaltet. Anlass hierzu war der Luxuswohnklotz im Landschaftsschutzgebiet: die Rainville-Appartements.

In der Auslobung zum Architektur-Wettbewerb ist folgendes zu lesen:

"In den Erdgeschosszonen sind Terrassen und Gärten anzuordnen, die eine angemessene Privatheit darstellen sollen, ohne dabei den Übergang vom Grundstück zum öffentlichen Raum – insbesondere dem Heine-Park – zu zerstören. Die Planung soll landschaftsarchitektonisch als Teil des Parks wirken, die Öffentlichkeit jedoch nicht an die Gebäude führen." (Quelle: Auslobung, Hochbaulicher Wettbewerb in Hamburg-Altona, Neubau einer Wohnanlage im Bereich der Rainvilleterrasse, April 2011)

Vor der Bebauung war der Park eine leicht "wilde" Anlage mit Gestrüpp und Büschen. Für viele Kleintier war Platz und Kinder konnten hier wunderbar spielen.

Nun ist alles geleckt und Versteckspielen ist kaum mehr möglich. Dafür kann der hier sehr starke Autolärm von der Elbchaussee nun ungehindert in den Park dringen und einen Aufenthalt durch lautes Rauschen, Hupen und mit zartem Feinstaub erlebnisreich verschönern.

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Bilder - immer mal wieder eines

Bebauung im Landschaftsschutzgebiet

Dafür fällt man Bäume? - 28.03.15

Heinepark Rodung

vom Heinepark, Rodung für den Blick? - 28.03.15

Heinepark - statt Bämen

Heinepark - statt Bäumen - 28.03.15

Baustelle

Blick vom Heinepark - 21.02.14

Container vor Heine-Villa

vor der Heine Villa - 21.02.14

Bäume weg

Bäume weg - 21.02.13

Park - Seefahrtsschule Hamburg

Zum Vergleich - 21.11.10