Informationen zu: Cruise Center Altona
Aufreger:
Schiffsklötze statt Elbblick •
Rußdreck und Gestank •
unzugängliche Aussichtsterrasse •
Steuerverschwendung & Planungschaos •
Lärmschutz nicht eingehalten
Luxusdampfer legt an - der Elbblick bleibt erhalten! Wie versprochen ...
Stand: 7. Januar 2012
April 2011 - Wiese vor Kneipe "Altonas Balkon"
April 2011 - "Kleiner Altonaer Balkon"
Die Wiese beim Biergarten "Altonas Balkon" liegt geschätzte 25 Meter über der Wasserlinie der Elbe.
Dennoch endet heute der Blick zum Strom auf der, für die Öffentlichkeit häufig gesperrten, Aussichtsterrasse des „Cruise Center Altona". mehr
Wenigstens kann man noch den weiten Horizont oder die Aufbauten vorbeiziehender Schiffe beobachten, sofern es sich nicht um einen der zahlreichen „Cruiseliner“ handelt.
50 dieser schwimmenden Hotelburgen, mit einer Höhe von 50 m (über Wasserlinie) und mehr, sollen hier jährlich festmachen. Der Parknutzer findet sich unausweichlich Auge in Auge mit den Passagieren wieder - Horizont ade.
Von Bord wehen ihm nun - neben Tanzmusik und minütlichen "Digdong"-Durchsagen - auch Schwaden von Ruß entgegen. siehe
Abgesehen vom schmerzlichen Verlust von Ruhe und Erholung, ist auch das steuerfressende Planungschaos des Hamburger Senats ein besonderes Ärgernis:
Um bei diesem politisch gewollten Leuchtturmprojekt kritische Fragen der Opposition zu umgehen, wurde zur Realisierung des Projektes kurzer Hand ein städtisches Unternehmen gegründet, welches nun die Aufgaben der eigentlich zuständigen Hochbauverwaltung erledigte.
Hierbei handelt es sich um die Fischereihafenentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG (FEG) - die in undurchsichtiger Weise mit der Saga GWG verwickelt ist.
Mehr dazu finden Sie hier
(Hinweis: Klicken sie von dort auch einmal auf den Verweis zur Internetseite: feg-hh.de)
Das ist wiederum Auslöser für zum Teil enorme Kostensteigerungen. Hier wurde 60 Prozent mehr ausgegeben, als ursprünglich veranschlagt: also rund 30 Mio. € - Steuergeld.
Umweltverschmutzung in der Umwelthauptstadt
8. Januar 2012
Heute Journal 08.01.2012 - Kreuzfahrt Boom in Deutschland
Solche schwimmenden Müllverbrennungsanlagen legen in Altona an.
Direkt oberhalb des Cruise Center Altona befindet sich der Biergarten "Altonas Balkon". Dort auf der Wiese halten sich im Sommer viele Familien mit Kleinkindern auf.
Nicht nur die giftigen Abgase verpesten die Luft - auch das anhaltende Wummern, Partylärm und laute Durchsagen verschmutzen die Atmosphäre.
Ein Blick auf die Elbe? Nicht für Anwohner und Parkbesucher.
Trotz der giftigen Abgase legen weit mehr als 50 Schiffe an
Nachtrag 1. Februar 2012
"Und auch für das neue Kreuzfahrtterminal Altona soll in diesem Jahr die Zahl der ursprünglich geplanten Anläufe aufgestockt werden. Aus Lärmschutzgründen sollten ursprünglich nur bis zu 50 Schiffe in einem Jahr festmachen. Doch für 2012 sind schon jetzt 70 Kreuzfahrer angemeldet."
Quelle: Hamburger Abendblatt, 09.01.2012
Und hier kann man zählen, wie viele es sein werden. Hier
Die zeitweise geplante Landstromversorgung der Kreuzfahrtschiffe am Terminal wurde kontrovers diskutiert und hat aufgrund der aktuellen Emissions-Vorschriften für den Hafenbetrieb anscheinend seine Berechtigung verloren.
Quelle: Wikipedia
Die öffentliche Dachterasse des Cruise Centers - Zutritt verboten
26. Januar 2012
Normal-Bürger unerwünscht - Foto: 14.01.12
Treppe gesperrt - Foto: 14.01.12
Da an dieser Stelle Beachclubs standen, hatte es vor der Baugenehmigung klare Auflagen gegeben, dass das Dach des Kreuzfahrtterminals für die Bevölkerung zugänglich sein muss.
Ursprünglich sollte die Terrasse 2375 qm groß werden. Es wurden 528 qm.
Quelle: Hamburger Abendblatt, 21.09.11