anna elbe - Weitblick für Hamburg
Warum wieso weshalb?
Bisher kämpften wir für den Erhalt der ehemaligen Seefahrtsschule mit den dazugehörigen Gebäuden. Wir kämpften gegen die Privatisierung des öffentlichen Raumes.
Erreicht haben wir, dass das Gebäude der der ehemaligen Seefahrtsschule 2011 unter Denkmalschutz gestellt wurde - jedoch konnten wir die Privatisierung nicht verhindern.
Im angrenzenden öffentlichen Heinepark werden nun zudem Luxus-Villen gebaut. Perlenkette in der zweiten Reihe? Insofern ist dies für uns ein "verlorener Ort".
„Weitblick für Hamburg“ - das Motto von annaelbe veranlasst uns, nach dem „Semi-Erfolg“ in Sachen Seefahrtsschule, unser Augenmerk auf Altonas Süden mit seinem Elbufer zu erweitern.
Viele Orte an der Elbe erfahren ähnliche Schicksale. Die Stadt Hamburg privatisiert alles - sogar mehr, als sie hat. Bürgerbeteiligung findet bestenfalls nur nach Vollendung von Tatsachen statt. Die Bürger zahlen die Zeche…
Wir lassen uns das nicht gefallen! Wir kämpfen für echte Beteiligung und gegen den Ausverkauf von Hamburgs öffentlichen Orten.
JETZT UNTERSCHREIBEN! - Brief an Oberbaudirektor Jörn Walter
Es eilt sehr! - 3. Februar 2012
Wer verhindern möchte, dass öffentllicher Grund verkauft wird, damit die "Bergspitze" auf den Goetheplatz und in die Neue Große Bergstraße ausufern kann, kann hier unterschreiben
Was dafür spricht, den Brief zu unterzeichen:
- Wieder einmal soll öffentliche Raum verkauft werden, damit ein Investor größer bauen kann.
- Der Goetheplatz wird zu einer gewöhnlichen Kreuzung mutieren, wenn der Bau der "Bergspitze" in den am 25. Januar vorgestellten Ausmaßen gebaut wird. (Bis zu 18 m auf den Platz)
- Ein Windkanal wird entstehen, wenn die Neue Große Bergstraße von einem 7 Stockwerke hohen Bau um 6-8 Meter verengt wird.
- Der Markt soll in die Länge gezogen werden - bis zur Max-Brauer-Allee. Wenn die Prognosen stimmen, werden hier jedoch die Ikea-Kunden zu Fuß und auf dem Fahrrad die Straße nutzen. Fluchtwege müssen frei gehalten werden.
- Straße und Rest-Platz werden noch schattiger und ungemütlicher.
- Anstelle einen Platz für BürgerInnen gemeinsam mit ihnen zu gestalten, wie es im Zukunftsplan Altona ausdrücklich erwünscht ist, wird jede Gestaltungsmöglichkeit von einem Hochhaus verbaut.
Brief an Oberbaudirektor Walter unterschreiben
zum Brief
Informationsveranstaltung statt vorgeschriebener Bürgerbeteiligung
27. Januar 2012
Bei der Informations- und Diskussionsveranstaltung zur Gestaltung des Goetheplatzes ging es hoch her. Der Kollegiensaal im Altonaer Rathaus war voll mit Menschen, die fast alle gekommen waren, um gegen die geplante Bebauung des Goetheplatzes zu protestieren. Sie, die Anwohner, wurden nicht in die Planung einbezogen, sondern vor vollendete Tatsachen gestellt.
Es würde gebaut werden. Ein Hochhaus - 6 Stockwerke und ein Staffelgeschoss, wobei die beiden unteren Stockwerke über 4 m hoch werden würden, da sie für Einzelhandel vorgesehen seien.
Bis zu 18 m würde der Bau in den Goetheplatz hinein ragen und 6 bis 8 m auf die Neue Große Bergstraße.
Dies müsse so geschehen, da der Bebauungsplan dies zulässt.
Diese Flächen sind jedoch Eigentum der Stadt - und die Stadt ist nicht gezwungen dieses Eigentum an den Investor zu verkaufen. Was auf Nachfrage auch so bestätigt wurde.
Wir fragen uns, wo der Wochenmarkt dann stattfinden wird. Die von der Politik vorgesehene Fläche, nämlich die verengte Neue Große Bergstraße, dann bis zur Max-Brauer-Allee, wird aus unserer Sicht kaum dafür geeignet sein. Laut Ikea-Planern werden dort nämlich täglich tausende Ikea-Kunden ihre Waren zur S-Bahn transportieren oder mit ihren Fahrrädern entlangradeln.
Auch wird die Straße sehr viel zugiger werden: zwischen hohen Gebäuden entsteht nun einmal Wind. Und das Gebäude neben dem "Hundertmark-Haus" soll auch noch acht Stockwerke hoch werden.
Zu unserem Entsetzen wurde an diesem Abend auch eine Planung der Gestaltung der Wege und des Rest-Goetheplatzes von einem bereits hierfür beauftragtem Unternehmen präsentiert. Davon abgesehen, dass die Bilder der Präsentation dermaßen beschönigend waren, dass es an Lüge grenzt, fragen wir uns, wie teuer diese Planung war.
Mark Classen (SPD)* forderte lautstark eine echte Bürgerbeteiligung: Man solle alle Pläne wegwerfen und noch mal - unter Einbeziehung des Bürgerwilens - von vorn beginnen.
Am darauffolgenden Abend ohne viel Öffentlichkeit, in der Bezirksversammlung, wurde deutlich, dass nicht die Bebauung des Platzes gemeint war. Die von Classen geforderte Bürgerbeteiligung bezieht sich nur auf den - dann mit Bergspitze bebauten - Goetheplatz. Die Anwohner dürften dann mitbestimmen, ob Bänke blau oder gelb werden sollen.
Wir fragen uns für wen hier "aufgewertet" werden soll. Wir fragen uns, wo all die Menschen bleiben sollen, deren Mieten schon jetzt steigen. Wir fragen uns, wem das nützt: Qui bono?
Wir sind weder gegen eine Verbesserung des öffentlichen Raumes für die Anwohner, noch gegen eine Erneuerung der Gebäude.
* Mitglied der Bezirksversammlung, Vorsitzender des Planungsausschusses und des Sonderausschusses Ikea
Gipfelkreuz auf Altonas "Bergspitze"?
15.. Januar 2012
So soll's kommen ... - Bild: 15.01.2012
Am am 25. Januar 2012 werden Visionen gewisser Investoren dem hoffentlich zahlreich anwesenden Anwohnern im Altonaer Rathaus vorgestellt.
Nach ersten, uns vorliegenden Plänen wird die Mündung der 'Neue Große Bergstraße' zum 'Goethe Platz' schluchtenförmig für dauerhaft frischen Wind auf dem Platz und in der 'Große Bergstraße' sorgen.
Wochenmarkt ade - Kitesurfen juchhe!
Sie sind herzlich eingeladen:
Mittwoch, 25.01.2012, 19:00 Uhr - Rathaus Altona, Kollegiensaal 1. Obergeschoss.
Heute haben wir erfahren ...
31. Dezember 2011
Foto: Website B&L Gruppe
... dass gegenüber vom Kristall ein weiterer Holzhafen-Bau entstehen soll.
Wieder baut die B&L Gruppe. Dieses Mal gemeinsam mit der Vineta GmbH.
Ein exklusives Multitenant-Building soll entstehen - was immer das ist.
Und wieder sind Büros geplant - ca. 1.000 qm.
Quelle: B&L Gruppe
Mehr auch unter "Holzhafen"
Von wegen Traumschiff!
NABU vergibt „Dinosaurier des Jahres“ 2011 an Chefs von AIDA und TUI Cruises
Auszug: "„Sie sind die Speerspitze der überaus lukrativen deutschen Kreuzschifffahrt. Sie dekorieren ihre Schiffe mit schönen Schlagworten wie Wohlfühlen, Fahrtwind und Seeluft – aber aus den Schornsteinen ihrer Luxusliner kommen enorme Mengen giftiger Schadstoffe. Von wegen Seeluft und Traumschiff! Für Küsten- und Hafenbewohner und die Umwelt sind sie der reinste Albtraum“, betont der NABU-Präsident." - Foto: Nabu
Von wegen Traumschiff!
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NABU, 28.12.2011
Es passt nicht alles auf eine Seite! Dazu passiert einfach zu viel.
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