WEITBLICK FÜR HAMBURG

Luxus-Neubau im Heinepark

18.11.2011, Hamburger Abendblatt
32 Eingetumswohnungen
statt öffentlichem Park mehr >>  

Seefahrtsschule ist verkauft ...

Kleine Anfrage DIE LINKE mit
Antwort Senat 18. März 2011 mehr >>

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Pressemitteilung
anna elbe, 23. Februar 2011

hier zu finden >>

 

18. Februar 2011
Hamburger Abendblatt mehr >>

Planung im Gange

Planungsausschuss Altona debattiert zur Zeit über die Bebauungsmaßnahme
altona.info, 19.05.2011mehr >>

 

Unterschriftenliste

Rette die Seefahrtsschule!
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Die Unterstützer-Shirts sind da!

annaelbe T-shirt blau

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Der Umbau wird sichtbar: Die Terrasse ist abgerissen

9. September 2011

Seefahrtsschule: Terrasse ist abgerissen

Foto: 1. September 2011

 

Nicht zu vergessen: Die Seefahrtsschule steht jetzt unter Denkmalschutz.

Herr Kuhn, Head of Communication bei gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner, teilte uns mit, dass die Terrasse im Zuge einer von der Stadt geforderten Kampfmittelsondierungen abgerissen worden sei. Im Abstand von 1,5 m bis 2 m müssen Sondierungsbohrungen bis zu einer Tiefe von 6 - 8 m durchgeführt werden, um etwaige Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg ausfindig zu machen.

Die Elbterrasse bliebe jedoch erhalten, denn sie sei Teil des zum Kaufzeitpunkt veröffentlichten Nutzungskonzepts, dessen Umsetzung Auflage der Stadt sei.

Von Frau Dr. Regine Jorzick von tangente Unternehmenskommunikation (Hamburg Team) erfuhren wir, dass für die Wohnbebauung derzeit der Architektenwettbewerb laufen würde. Im Oktober soll der Siegerentwurf feststehen.

Die Wohnbebauung wird auf der Parkplatzfläche und der Fläche des Simulatorengebäudes (Susan) sein.

 

Gerkan im Spiegel-Gespräch:
"Wer sagt denn, dass man dort nicht bauen darf?"

11. April 2011

anna elbe fühlt sich beim Lesen des Interviews mit Herrn von Gerkan irgendwie an Hannah Arendt erinnert, die einst sagte, dass "Gedankenlosigkeit" - Nicht-Denken -, das Urteilen in Gut und Böse verhindere.

Ein Auszug aus dem Interview:

SPIEGEL: Das Nationalmuseum, das Sie entworfen haben, ist ein Repräsentationsbau des chinesischen Regimes. Es steht am Platz des Himmlischen Friedens, wo 1989 das Massaker stattfand, bei dem die chinesische Regierung Tausende Studenten töten ließ. Gab es in der Planungsphase Ideen, im Entwurf auf die spezifische Geschichte des Platzes einzugehen?

Gerkan: Gar nicht.

SPIEGEL: Der Platz als historisch belastete Kulisse hat für den Entwurf keine Rolle gespielt? Wollten Sie keinen visuellen Kontrapunkt aufzeigen?

Gerkan: Nein. Der Platz spielte keine Rolle, das war nicht die Aufgabenstellung. ...

Das ganz Interview ist hier zu lesen.

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Was im Wahlkampf alles möglich ist!

20. Februar 2011

Die Seefahrtsschule ist verkauft.
Ein Teil des bis dato öffentlichen Park gleich mit - um ihn mit Wohnungen zu bebauen.

Vorstellungen

Und uns sind die Fragen nicht ausgegangen - es werden eher immer mehr.

Kann der Bebauungsplan einfach so geändert werden?
Ortsüblich ist dort eigentlich Parkgelände - was auch rechtlich so ausgewiesen war und nun in Wohnbaugrundstück umgewandelt wird.

Weshalb Ausschluss der Öffentlichkeit?
Antragsteller und "Genehmiger" des Genehmigungsverfahrens waren jeweils Behörden - wobei es um öffentlichen Grund ging.

Wie kann es sein, dass der Kaufpreis geheim ist?
Wer kontrolliert den Fluss des Geldes: Von wem und wohin?
Ist die Finanzbehörde ein privates Unternehmen?

Gibt es sonstige Vereinbarungen?
So wie beispielsweise bei der Hafen City, in der nun Leerstand von der Stadt gemietet werden muss. (siehe: Hamburger Abendblatt, 28.05.2010)

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Pressemeldung des Senats vom 17.02.2011

Download oder hier lesen:

Neues Leben in die alte Seefahrtschule!

Kommission für Bodenordnung beschließt Verkauf an Gruppe um renommierten Hamburger Architekten von Gerkan

Die ehemalige Seefahrtschule an der Rainvilleterrasse, ein für Altona und die Elbkante prägender Bau, ist gerettet. Die Kommission für Bodenordnung hat heute einem Vorschlag der Finanzbehörde zugestimmt, die alte Seefahrtschule zusammen mit den umliegenden Funktionsgebäuden zu verkaufen. Käufer des rd. 7.900 m² großen Grundstücks wird eine Gesellschaft, die von dem bekannten Architekten Meinhard von Gerkan und dem Projektentwickler Hamburg Team getragen wird. Das Gebäude der Seefahrtschule soll für eine private Hochschulnutzung sowie kulturelle Zwecke umgebaut werden. Auf dem umgebenden Gelände werden ca. 50 Wohnungen errichtet. Sowohl die alte Seefahrtschule, als auch die sogenannte „Heine-Villa“ sollen unter Denkmalschutz gestellt werden.

Finanzsenatorin Dr. Herlind Gundelach erklärte zum heutigen Beschluss: „Ich freue mich, dass die konstruktive Diskussion auf allen politischen und öffentlichen Ebenen nun zu diesem guten und inhaltlich außerordentlich interessanten Ergebnis geführt hat: die alte Seefahrtschule kann erhalten werden, mit der Academy for Architectual Culture von Herrn Professor von Gerkan und der Brand Academy nimmt das Gebäude wieder wissenschaftliches Leben auf. Durch den Bau von Wohnungen wird das Gelände auch als Quartier und Lebensmittelpunkt für viele Altonaer neuen Glanz gewinnen.“

Nach mehreren Anläufen in den vergangenen Jahren, das Gelände der leer stehenden Seefahrtschule für ein Hotel, eine Klinik oder ein Reedereizentrum zu nutzen, hat das Immobilienmanagement der Finanzbehörde nun in einem Wettbewerbsverfahren eine Lösung erarbeitet, die städtebaulich, kulturell und letztlich auch wirtschaftlich ein Gewinn für Altona und die Stadt sein wird.

Das jetzt erzielte Ergebnis von Bebauung und Nutzung ist in sehr enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Bezirksamt Altona und dessen kommunalpolitischen Gremien erzielt worden. So konnte partei-übergreifend mehrheitlich Einvernehmen über die künftige Bebauung und Nutzung hergestellt werden.

Die gmp Stiftung, hinter der das renommierte Architekturbüro von Gerkan, Marg und Partner steht, wird in der alten Seefahrtschule die 2008 in Hamburg gegründete Academy for Architectual Culture (aac) sowie die Brand Academy Hamburg, eine Hochschule für Design und Kommunikation, etablieren. Daneben ist vorgesehen, Kultureinrichtungen wie dem Kultwerk West die Gelegenheit zur Nutzung von Räumen zu geben. Die Terrassen der Seefahrtschule sollen durch Gastronomienutzung wieder für die breite Öffentlichkeit erlebbar werden.

Auf den Funktionsflächen der Seefahrtschule sowie des alten Schiffssimulators wird der Projektentwickler Hamburg Team zwei Wohngebäude mit etwa 5.500 m² Geschossfläche errichten. Gleichzeitig wird die „Heine-Villa“ saniert und restauriert werden.

Die Käufer werden sich auch mit sehr namhaften Beträgen an der vom Bezirksamt Altona geplanten Um-gestaltung des angrenzenden Parks nach dem historischen Vorbild des Gartenarchitekten Ramée beteiligen.

Zum Kaufpreis wurde zwischen Vertragspartnern Stillschweigen vereinbart. Die notarielle Beurkundung erfolgt am 28. Februar 2011.

Die gmp Stiftung und Hamburg Team werden am Donnerstag kommender Woche ein Pressegespräch zu den geplanten Details der zukünftigen Nutzung und den vorgesehen Baumaßnahmen anbieten. Hierzu werden die gmp Stiftung und Hamburg Team gesondert einladen.

 

Die Seefahrtsschule als öffentlicher Ort und Angelpunkt für kulturelles Geschehen.

Seefahrtsschule Hamburg

Foto: Christian Kaiser
Vor der Seefahrtsschule, Hamburg Altona, 2010

  • Wir sagen Nein zum Ausverkauf von Hamburgs kulturellem Schatz!
  • Wir fordern den Erhalt der einmaligen Elbparklandschaft!
  • Wir weisen auf die Chancen hin, die in einer Nutzung der vom Abriss bedrohten ehemaligen Seefahrtsschule in Altona schlummern und haben konkrete Konzepte.
  • Wir wollen, dass das als denkmalwürdig anerkannte Gebäude im Bauhausstil und der umliegende Park in seiner jetzigen Form erhalten bleiben.
  • Wir fordern die ehemalige Seefahrtsschule unter Denkmalschutz zu stellen.
  • Wir fordern eine Nutzung des Areals als öffentlichen Ort für kulturelles Geschehen jeglicher Art.

Die Initiative anna elbe engagiert sich
und sucht MitstreiterInnen!

Zu unserem Konzept >>

 

Beispiele Verkauf öffentlicher Sachwerte:

  • Schwimmbäder HWW an Bäderland GmbH (1995) -mehr (auf 1995 klicken) >>
    daraus resultierend: Bismarckbad an die Deutsche Grundvermögen (DGAG) (2005) - mehr >>
  • Landesbetrieb Krankenhäuser an Asklepios (2004) - mehr >>
  • Holzhafen an B & L Immobilien (1993 - 1998) - mehr >>
  • Sichelfläche an Aug. Prien Immobilien (2007) - mehr >>
  • usw ...

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