anna elbe - Weitblick für Hamburg
Warum wieso weshalb?
anna elbe kämpft für den Erhalt und gegen die Privatisierung öffentlicher Flächen und Räume in Hamburg Altona, an der Elbe.
Aufruf: Unterschreibt gegen die Privatisierung des Trinkwassers!
23. Januar 2013
Wasser ist ein Öffentliches Gut, keine Handelsware. Damit das so bleibt werden viele Unterschriften benötigt, denn die EU plant, das Trinkwasser zu privatisieren.
Unterschriftenaktion und Informationen
hier
Breite Straße: Antwort des Eingabeausschusses der Bürgerschaft
Zur Eingabe wegen Erhalt der Gründerzeithäuser Breite Straße 114 und 116
17. Mai 2013
Ergebnis
"Der Eingabenausschuss hat lhr Anliegen in seiner Sitzung am 30.04.2013 eingehend beraten; er hat der Bürgerschaft aufgrund dieser Beratung empfohlen, lhre Eingabe für "nicht abhilfefähig" zu erklären, weil lhrem Begehren nach Sach- und Rechtslage nicht entsprochen werden kann. Die Bürgerschaft hat diese Empfehlung in ihrer Sitzung am 16.05.2013 angenommen."
Die Begründung kommt einer Satire gleich. Auszüge hieraus:
"[...] lhre Befürchtung, die für den geplanten Bau erteilten Befreiungen berührten die Grundzüge der Planung des Durchführungsplans 232, seien unbegründet."
"lm November 2012 habe der Bauherr einen Änderungsantrag gestellt, mit dem er die Errichtung von nur 15 Wohneinheiten beantragt habe."
"Es existiere demgegenüber keine Vorschrift, die festlege, dass Kinderspielflächen durch Sonnenlicht belichtet werden müssen."
Vollständige Antwort des Eingabeausschusses der Bürgerschaft
mehr
Das vollständige Antwortschreiben als PDF
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15.02.2013
Die Eingabe als PDF
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13.02.2013
Anlagen zur Eingabe
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13.02.2013
Eine kleine Anfragezu den Günderzeithäusern Breite Straße 114 / 116 an den Senat
von Olav Duge, Grüne, mit Antworten, vom 22.02.2013
13. Mai 2013
Räumung der Gründerzeithäuser, 11.05.2013
Am Samstag, den 11. Mai 2013 wurde das Gründerzeithaus Breite Straße 116 von einigen Menschen belebt, um auf den drohenden Abriss der Häuser aufmerksam zu machen.
anna elbe begrüßt diese Besetzung sehr. „Wenn der Senat versagt, kommen Hausbesetzungen
wieder in Mode und das ist gut so.“ sagt Norbert Hackbusch in der Mopo vom 12.05.13.
Wir sehen das genauso.
Aus diesem Anlass zeigen wir anhand einiger Zitate aus den Antworten zur Kleinen Anfrage von Olav Duge nur ein paar wenige Dinge auf, die verdeutlichen, was uns so wütend macht.
Wir sind mehr als empört!
"Es liegen dem zuständigem Bezirksamt keine Unterlagen / Gutachten über Hausschwamm vor."
Anmerkung: Diese Erkenntnis hätte die Bezirksversammlung am 28.02.2013 auch haben können. Zur Erinnerung: Insbesondere Sven Hielscher, CDU, wies auf eben diesen Schwammbefall hin, als er meinte, das Leben in den Wohnungen sei lebensgefährlich.
"Die erforderliche Zahl und Fläche von Stellplätzen und Spielflächen haben sich durch Verringerung der Wohneinheiten reduziert. Belichtung und Spielflächen sind ausreichend vorhanden."
Anmerkung: Selbst der Baudezernent von Altona, Dr. Gütter, bezeichnet diese Art der Bebauung als Slum der Zukunft - eben weil sie zu dicht und lichtlos geplant ist. Eine Skizze zur Belichtung finden Sie hier.
"Ursprünglich sollten die Gebäude Breite Straße 114 und 116 über das B-Plan-Verfahren „Altona-Altstadt 54“ unter den Schutz des § 172 BauGB gestellt werden. Auf Antrag der Grünen Fraktion wurde dieses Verfahren im Rahmen der Beratung einer Bauvoranfrage im Planungausschuss der Bezirksversammlung Altona am 16. Mai 2012 eingestellt."
Anmerkung: Uns gegenüber behaupten die Grünen, sie hätten alles in ihrer Macht stehende getan, um die Gründerzeithäuser zu erhalten. Auch ist im Koalitionsvertrag der GAL und SPD Altona von 2011 zu lesen, dass angesichts zahlreicher Neubauvorhaben historische Bestände besonders zu schützen seien. Den Koalitionsvertrag als PDF (Seite 8)
Hinzu kommt, dass dem Eigentümer durch die Ablehung der Unterschutzstellung ein Abriss der Gründerzeithäuser sehr einfach gemacht wurde:
"Im Falle eines städtebaulichen Erhaltungsgebots müsste ein Antragsteller, der einen Abbruch begehrt, gutachterlich nachweisen, dass eine auskömmliche Bewirtschaftung des Gebäudes nicht mehr möglich ist."
"Eine Zurückstellung der Bauvoranfrage wurde [...] nicht vorgenommen, zumal die Gebäude Breite Straße 114 und 116 zu diesem Zeitpunkt für die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung nicht mehr relevant waren."
Anmerkung: Da bleibt uns fast die Spucke weg. Die Wohnbevölkerung in Altona-Altstadt benötigt keine kleine 2-Zimmerwohnungen? Wohnungen ab 80 qm für 14,50 € den Quadratmeter - das braucht die Wohnbevölkerung hier?
Wir sind mehr als empört!
Es wird hier noch mal ganz deutlich: Niemals wurde von den politisch Verantwortlichen auch nur in Erwägung gezogen, diese Häuser erhalten zu wollen.
Auf Anfragen aus der Bevölkerung bekamen wir Lügen und Häme zu hören. Uns vertreten diese Leute jedenfalls nicht. Uns verarschen sie.
Es sind hier längst nicht alle Punkte aufgeführt. Bspw. gehen wir hier nicht auf den kreativen Umgang mit Leerstandsanzeigen ein. Deshalb finden Sie auch die Kleine Anfrage hier als PDF.
Herr Duge hätte übrigens auch seinen Referenten fragen können. Der müsste doch alles wissen, schließlich sitzt Christian Trede für die GAL in der Bezirksversammlung Altona und hat sehr genau Einblick, was wann und warum wie gelaufen ist.
Nur stellt er es uns gegenüber ganz anders dar.
B.U.N.D. klagt gegen Luftverschmutzung in der Max-Brauer-Allee - wieso erst jetzt?
03. April 2013
Das bringt Ikea nach Altona ...
Nicht nur die vielen Kreuzfahrtschiffe, auch der Autoverkehr sorgt für schlechte Luft in Altona.
Bereits im Zuge der Kampagne "Hamburg atmet auf!" hatte der B.U.N.D. Mitte 2012 auf der eigenen Website geschrieben: "An der Max-Brauer-Allee in Altona beispielsweise wurde im Jahresmittel 2011 der Grenzwert um rund 68 Prozent überschritten." siehe
Warum klagt der B.U.N.D. erst jetzt, nachdem klar ist, dass der Verkehr in Altona mit dem Bau von Ikea erheblich zunehmen wird?
War es die Angst vor einem Groß-Konzern? Oder wollte man sich lieber nicht wirklich mit den Politikern anlegen?
Wir hatten damals, im Juni 2012, dem B.U.N.D. nahegelegt den zu erwartenden Ikea-Verkehr in die Kampagne einzubeziehen, etwas zu unternehmen, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist, denn zu diesem Zeitpunkt hatte Ikea den Städtebaulichen Vertrag und den Erschließungsvertrag noch nicht unterzeichnet und auch das Grundstück noch nicht erworben. siehe
Es wurde nichts unternommen.
Zitat aus dem Antwortschreiben: "Im Rahmen dieser Kampagne können wir es allerdings aus Kapazitätsgründen grundsätzlich nicht leisten, einzelne Bauvorhaben, die im Zweifelsfall vor Ort mehr Verkehr induzieren, zu bekämpfen. Dies gilt auch im Fall der IKEA-Ansiedlung in Altona." siehe
Jetzt schreibt der B.U.N.D.: "... Dazu müssten aus Sicht der Kläger (ein Bürger und der B.U.N.D.) so schnell wie möglich alle Kreuzfahrtschiffe im Hamburger Hafen "an die Steckdose" gelegt und vor allem der Straßenverkehr in den besonders belasteten Gebieten deutlich verringert werden." Aha.
Ikea selbst rechnet an Werktagen mit zusätzlich rund 4.600 Fahrten, an Freitagen und Samstagen mit zusätzlich rund 8.300 Fahrten. Hinzukommen der Lieferverkehr und die versprochenen "Lasttaxis für die Lieferung". Argus Verkehrsgutachten 19.08.2009
Jetzt wird also gegen etwas geklagt, dass man eventuell selbst hätte verhindern können. Na, toll.
Zitate der Politiker zum Abriss der Gründerzeithäuser Breite Straße
Aus der Bezirksversammlung am 28. Februar 2013
24. März 2013
In der öffentlichen Fragestunde wurde den Politikern einige Fragen gestellt:
Im Koalitionsvertrag SPD-GAL 2011-2014 steht ausdrücklich geschrieben:
"Schutz historischer Bausubstanz
Angesichts zahlreicher Neubauvorhaben sind historische Bestände besonders zu schützen." (Seite 8)
Grüne und SPD hätten mit Ihr Abstimmungsverhalten Stellung beziehen können. Das Recht die Häuser abzureißen war zu dem Zeitpunkt nicht geschaffen.
Das Amt hatte im Mai 2012 - nach in Kraft treten des Koalitionsvertrages - empfohlen, die Gründerzeithäuser Breite Straße mit einem Erhaltungsgebot nach § 172 BauGB 'zu belegen'.
Warum haben Sie dem Abriss zugestimmt, obwohl das Amt ausdrücklich empfahl, die Häuser zu erhalten und einem Bauvorbescheid nicht zuszustimmen?
Die Grundzüge der Planung werden bei der geplanten Bebauung in keinster Weise eingehalten - sie sind nicht einmal mehr wieder zu erkennen.
UND die geplante Bebauung läuft darüber hinaus m.E. dem Wohle der Allgemeinheit entgegen.
Wie rechtfertigen Sie die Befreiungen von der Festsetzung des Bebauungsplans / Durchführungsplans D323?
Anlagen:
1. § 31 BauGB
2. Planzeichungen D 323 / geplante Bebauung (siehe)
§ 31 BauGB: Ausnahmen und Befreiungen - für den weiteren Text zum Verständnis.
(1) Von den Festsetzungen des Bebauungsplans können solche Ausnahmen zugelassen werden, die in dem Bebauungsplan nach Art und Umfang ausdrücklich vorgesehen sind.
(2) Von den Festsetzungen des Bebauungsplans kann befreit werden, wenn die Grundzüge der Planung nicht berührt werden UND
1. Gründe des Wohls der Allgemeinheit die Befreiung erfordern oder
2. die Abweichung städtebaulich vertretbar ist oder
3. die Durchführung des Bebauungsplans zu einer offenbar nicht beabsichtigten Härte führen würde
und wenn die Abweichung auch unter Würdigung nachbarlicher Interessen mit den öffentlichen Belangen vereinbar ist.
Zitate aus den Antworten - mit Anmerkungen von anna elbe:
Herr Gregor Werner sprach für die SPD:
"Das Allgemeinwohl manifestiert sich hier in der Schaffung von dringend benötigtem, bezahlbaren Wohnraum. [..] Und ist als Kampf gegen die soziale Spaltung zu sehen."
Anmerkung 1: Es werden auf 2 Grundstücken 14 Wohnungen und ein kleiner Laden abgerissen um auf 4 Grundstücken insgesamt 19 Wohnungen zu errichten. Herr Scheffler, der Eigentümer, begründet dies unter anderem damit dass er für sanierte Altbauwohnungen nur 12 € pro qm verlangen kann, für eine Neubauwohnung jedoch 14,50 €. - Für wen sind diese Wohnungen - ab 80 qm - bezahlbar?
Eine Sanierung sei hier fast unmöglich.
Anmerkung 2:
Die Häuser wurden von dem Eigentümer 2007 gekauft und nach und nach entmietet. Sie stehen seit Jahren (teilweie) leer, eine Leerstandsanzeige vom November 2010 wurde nicht verfolgt.
Der Zustand der Häuser ist nicht plötzlich und unerwartet, völlig unvorhergesehen und ohne Fahlässigkeit eingetreten.
Vor einigen Jahren wollte der Eigentümer die Häuser sanieren, zu diesem Zeitpunkt war es wohl doch noch möglich. Als das Denkmalschutzamt die Unterschutzstellung abgelehnt hatte und von dieser Seite keine finanzielle Bezuschussung zu erwarten war, ist eine Sanierung plötzlich in keinster Weise durchführbar.
War da nicht auch noch ein Wasserrohbruch - nach dem Bescheid vom Denkmalschutzamt?
"Durch die Neubebauung kommt es zu einer deutlichen städtebaulichen Verbesserung und es entsteht Wohnraum für 19 Familien."
Herr Sven Hielscher sprach für die CDU:
"Das Wohl der Allgemeinheit rechtfertigt eine solche Befreiung." (sinngemäß)
Anmerkung 3:
gemeint ist der bestehenden Durchführungsplan, siehe Film, § 31 BauGB s.o.
"Natürlich sind die Abweichungen städtebaulich vertretbar."
Ammerkung 4: Selbst Herr Dr. Gütter, Baudezernet Altona, spricht vom "Slum der Zukunft" bei dieser Art der Bebauung: Enge und Verschattung, Spielplatz ohne Sonnenlicht ... siehe
Weil die Häuser nicht unter Denkmalschutz gestellt wurden, käme der Bauherr auf eine kostendeckende Miete von 16,50 € / qm, wenn er sanierte. Dies wäre für den Eigentümer eine große Härte.
Amerkung 4: Herr Hielscher nimmt Bezug auf § 31 BauGB
Aus Gutachten ginge hervor, dass diese Häuser mit Asbestbelastung, Pilzbefall, Schwamm und Insektenbefall verseucht wären, das Treppenhaus wäre mit bleihaltige Farbe gestrichen worden - das Wohnen dort sei lebensgefährlich.
Amerkung 5:
Eine Wohnung ist noch bewohnt und die Leute sehen recht gesund aus.
Und: Laut Kleiner Anfrage an den Senat - Antworten vom 22.02.2013 - liegen dem zuständigem Bezirksamt keine Unterlagen / Gutachten über Hausschwamm vor.
Frau Gesche Boehlrich sprach für die GAL - bzw. Bündnis 90 die Grünen
"Dieses
Bauvorhaben beschäftigt die Bezirksversammlung seit 5 Jahren."
Amerkung 6: Die Begründung für das NICHT-verfolgen der Leerstandsanzeige im Jahre 2010 war, dass der Eigentümer nicht ermittelt werden konnte ...
Die Bezirksversammlung hätte einen B-Plan auf den Weg gebracht. "...und so wie die Durchführung des Vorhabens es zeichnet, so hat es der B-Plan auch vorgesehen."
Amerkung 7: Wo ist dieser B-Plan? Für die Aufstellung eines neuen Bebauungsplan ist eine Bürgerbeteiligung gesetzlich vorgeschrieben. Wann hat diese stattgefunden?
"Wir halten die Befreiungen für den richtigen Weg, eine gute Entscheidung und eine gute Entwicklung." (sinngemäß)
Gesche Boehlich, GAL 28.03.2013, BV
anna elbe erklärt den geplanten Abriss Gründerzeithäuser Breite Straße
Ein Film zur Veranschaulichung des Vorhabens
5. März 2013
Qui bono? - Wem zum Nutzen?
"Initiativen haben sich nicht eingebracht", Mark Classen, SPD Altona
1. März 2013
'Altonaer Bürger für Bürgerbeteiligung' - bringen sich nicht ein?
Die Kaufleute fordern einen Fassadenwettbewerb für die Bergspitze. So bringe man sich konstruktiv ein, meint Mark Classen, baupolitischer Sprecher, SPD.
Die Fehler der Politik schön anstreichen?
Im Elbe Wochenblatt sagt Herr Classen, die Initiativen hätten sich nicht eingebracht, keine Vorschläge gemacht.
Schämen Sie sich nicht, Herr Classen, soetwas zu behaupten?
Sogar Oberbaudirektor Walter hat eigene Vorschläge gemacht - die Sie der Öffentlichkeit vorenthalten haben, obwohl Herr Walter diese Vorschläge ausdrücklich diskutiert haben wollte.
Die Bürgerinnen und Bürger, die samstags von uns am Goetheplatz über das Bauvorhaben informiert wurden, können Ihnen sicherlich von unseren Vorschlägen erzählen. Sie fragten übrigens häufiger, warum dort keine Stände von den Parteien über das Vorhaben aufklären würden.
Sie, Herr Classen, haben die Einladung der Bürgerinnen und Bürger ausgeschlagen, sich vor Ort über deren Sicht und Vorschläge zu informieren. Sie haben es mit dem Hinweis ausgeschlagen, dass Sie dort einem Bürger begegnen könnten, mit dem Sie so gar nicht klar kommen. Schämen Sie sich nicht?
Neubau „Bergspitze“: Bleibt groß, wird aber schöner
zum Artikel
WoBl, 27.02.2013
Mehr über die Bergspitze
zum Artikel
Breite Straße: Nachgehakt - Abrissgenehmigung noch nicht erteilt!
Kleine Schriftliche Anfrage von Die Linke in der Bürgerschaft - mit Antwort des Senats
12. Feburar 2013
Auszüge:
2. Welche Informationen sind dem Senat bezüglich eines Abrisses beziehungsweise der Erhaltung der Gebäude Breite Straße 114/116 bekannt?
[...] Eine Abbruchgenehmigung wurde bislang durch das zuständige Bezirksamt nicht erteilt. [...]
4. Bekannt ist, dass für das Gebiet Altona-Altstadt eine soziale Erhaltungsverordnung in Vorbereitung ist. Wie ist hierbei der aktuelle Stand?
Am 2. Oktober 2012 fasste der Senat den Beschluss über die Aufstellung einer sozialen Erhaltungsverordnung für ein Gebiet im Stadtteil Altona-Altstadt (Amtl. Anz. Nr. 79 Seite 1998). Ebenfalls am 2. Oktober 2012 erließ der Senat eine Verordnung über eine Repräsentativerhebung zur Vorbereitung und zum Vollzug einer sozialen Erhaltungsverordnung für ein Gebiet im Stadtteil Altona-Altstadt (HmbGVBl. Nr. 40, S. 420 ff). Die Repräsentativbefragung wird voraussichtlich in der Zeit von März bis Juni 2013 im Gebiet des Aufstellungsbeschlusses durchgeführt werden.
Vollständige Anfrage: 4 Fragen und Antworten
PDF
Informationen zu den Gründerzeithäusern Breite Straße
hier
Auszug aus dem Koaltionsvertrag der SPD und GAL Altona, 2011 - 2014
1. Februar 2013
"Schutz historischer Bausubstanz
Angesichts zahlreicher Neubauvorhaben sind historische Bestände besonders zu schützen. Die Vertragspartner sind sich einig, dass die ehemalige Seefahrtsschule, der Moltkeblock sowie die Elbtreppenhäuser unter Denkmalschutz gestellt werden sollen." (Seite 8)
Zur Erinnerung: Sowohl die GAL als auch die SPD hatten im Mai 2012 FÜR den Abriss der Gründerzeithäuser Breite Straße gestimmt, als das Amt den Erhalt der Häuser empfahl ... siehe
Alle im Koalitionsvertrag für schützenswürdig erklärten Objekte wären heute abgerissen oder überbaut, hätten sich nicht Initiativen vehement für diese eingesetzt:
• Ehemalige Seefahrtsschule: anna elbe
• Moltkeblock: Pro Moltkeblock
• Elbtreppenhäuser: Mieterinititative Elbtreppenhäuser
Der Koalitionsvertrag GAL-SPD Altona in Gänze
Download
2011-2014
Mehr zu den Gründerzeithäusern Breite Straße
hier
Katharinenhof - Privatisierung für Gemeinwohl?
6. Januar 2013
Foto: Niels Holsten, taz
Am 8. Januar wird der Katharinenhof Thema im Bauausschuss sein.
Aus einem Auskunftsersuchen geht hervor, dass die Sanierung im Juni 2013 beginnen soll - Fertigstellung Dezember 2015.
Spaßig ist der Satz: "Um die Anlage als kulturelles Erbe für das
Gemeinwohl zu sichern wurde das Kulturdenkmal im Jahr 2009 von der Stadt Hamburg an die
Firma Bishop GmbH verkauft."
Privatisierung für das Gemeinwohl? Heißt das, dass alle Bürgerinnen und Bürger nach der Sanierung die Gebäude nutzen können?
Und sicher geht es deshalb mit der Sanierung so zügig voran. Nur 4 Jahre nach dem Verkauf für das Gemeinwohl wird man tätig.
Mehr zum Katharinenhof gibt es hier
Quelle: Auskunftersuchen mit Antworten
Reinmachen in der Breite-Straße
13. Oktober 2012
Ein Film von utopieTV
Ein Putz-Trupp hat den Bürgersteig und die Fassade der Immobilien Breite Straße 114 / 116 rein gemacht.
Nach Aussagen der GebäudereinigerInnen spotteten die verkommen Verhältnisse ihrem Reinlichkeitsempfinden, was sie in einer spontanen Putz-Kunst-Aktion zu Wischlappen und Besen greifen ließ. Und das unentgeltlich für den Hauseigentümer, der das Haus wohl augenscheinlich schon seit Jahren leer stehen läßt und sich nicht mehr um Fassade und Bürgersteigreinigung kümmert.
Die Hoffnung der putzenden Spätschicht: Das der Hauseigentümer sich den Hausabriß nochmal überlegt und es evtl. doch wieder vermietet, wo doch Wohnraum knapp ist und die Fassade eigentlich nach Denkmalschutz aussieht.
Informationen zu den Gründerzeithäusern Breite Straße gibt es hier
Traditionsgeschäfte sterben - am Beispiel Ottensen
4. Oktober 2012
Hamburg Journal vom 04.10.2012, 3 Miunten
"Von über 2.500 auf weniger als 230. Diese Zahlen verdeutlichen das Sterben der Fachgeschäfte im Einzelhandel in Hamburg. Vor 30 Jahren waren es über 2.500 Händler, die im Verband registriert waren - heute sind es nicht mal mehr die erwähnten 230 ..."
Hier am Beispiel Ottensen, das als Vorbild für die (Neue) Große Bergstraße dienen soll und direkt nebenan liegt.
Wir können ahnen, was mit der 'Bergspitze' (und Ikea) auf Altona-Altstadt zukommt.
Und: Dank des Einsatzes vieler engagierter Bürger ist - anders als im Film erwähnt - das Antiquariat Wohlers in der Langen Reihe heute noch nicht geschlossen.
Zusammenlegung bezirklicher Aufgaben
15. September 2012
Kommt zur Bezirksversammlung am Donnerstag den 27.09.12 um 18:00 Uhr.
Es wird über die Sparmaßnahmen diskutiert, die beinhalten, dass Bezirke und deren Aufgaben zusammengefasst und teilweise zentralisiert werden.
Wir glauben, dass die angestrebte Zentralisierung z.B. im Bereich der Parkpflege, Bauhöfe usw. zu EINEM Landesbetrieb, der nach kaufmännischen Gesichtspunkten agieren soll, dazu führen wird, dass Parks in Hamburg demnächst Eintritt kosten.
Aus Erfahrung mit z.B. unseren Krankenhäuser wissen wir ja, was daraus werden kann. Zur Not wird eben gegen das Volk regiert. Wehrt Euch bevor es zu spät ist!
Es wäre schön, wenn viele kommen!
Es scheint, als wäre dies kein "wirkliches" Thema von anna elbe. Doch diese Entwicklung bereitet uns Sorgen, denn wir befürchten unter anderem die Privatisierung der Daseinsvorsorge im öffentlichen Raum. Daher haben wir uns entschlossen Euch darauf hinzuweisen.
Mehr über die Sparpläne bei altona.info
Projekteinsetzungsverfügung (Spar-Katalog)
PDF
August 2012
Kommission für Bodenordnung tagt geheim
6. September 2012
Dass die Kommission für Bodenordnung im Geheimen tagt ist bekannt.
Sie verhandlelt bzw. beschließt alle 2 Wochen Dinge, die uns alle betreffen - nämlich welche Gundstücke der Stadt Hamburg an privat verkauft werden.
Es ist nicht herauszufinden, über welche Grundstücke zu welchem Zeitpunkt verhandelt wird. Die Tagesordnung sei im Vorwege nicht bekannt, sagte uns Herr Stricker, Pressesprecher der Finanzbehörde.
Besuch beim 'Hamburg Modell'
25. März 2012
Ein Blick von der Elbe - Foto: anna elbe, 25.03.12
Heinepark: Haus abgerissen - Bäume gefällt
12. März 2012
War ja nur Gestrüpp - Foto: anna elbe, 06.03.12
Im Hamburger Abendblatt und auch im Elbewochenblatt stand zu lesen, dass die Arbeiten zur Rekonstruktion des Heineparks erst 2013 /14 beginnen würden.
Und es stand dort zu lesen, dass zuvor ein Dialog mit den Bürgern geführt werden solle.
Jetzt ist das Haus weg und mit ihm die Bäume und Büsche. Das um die Fläche "optisch wieder in den Park zu integrieren", wie es an anderer Stelle im Hambuger Abendblatt heißt. siehe
Wie wir erfahren haben, waren sogar die Gärtner irritiert und fragten sicherheitshalber noch mal nach.
Es passt nicht alles auf eine Seite! Dazu passiert einfach zu viel.
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